Der ganz große Durchbruch ist Stefan Bradl mit dem neuen Chassis und der neuen Aerodynamik in Misano nicht gelungen. Seine Bilanz fiel ernüchternd aus.
Stefan Bradl brachte am Sonntag nach 27. heissen Runden seine Honda RC213V als zweitbester Honda-Fahrer ins Ziel er verlor aber 35,3 Sekunden auf Sieger Jorge Martin und konnte dem Misano-Wochenende nicht viel Positives abgewinnen.
«Wir sind nach wie vor nicht in der Lage, in so einem Rennen zu attackieren, aber das ist eigentlich auch nicht der Sinn der Sache für einen Testfahrer», stellte der 33-jährige Bayer fest. «Ich habe heute eine andere Konfiguration fahren müssen. Weil dieses neue Motorrad noch sehr jung ist, haben wir noch nicht genügend Teile, um das Bike für Sprint und lange Distanz gleichzusetzen.
«Ja, das Konzept mit dem neuen Bike ist etwas anders, aber vorläufig sind die Ergebnisse gleich wie vorher», fasste Bradl zusammen. «Ich konnte das Rennen zumindest zu Ende fahren. Ich bin jetzt ziemlich erschöpft, weil die ‘time attacks’ mit der Honda sehr viel Kraft kosten. Und der Lohn der Anstrengungen ist dann einfach viel zu gering. Es ist nicht machbar, über die ganze Renndistanz mit der optimalen Pace zu gehen.
«Ich habe wie alle Honda-Fahrer den weichen Hinterreifen drin gehabt», schilderte Bradl. «Das sagt schon mal was, denn das ganze restliche Feld ist hinten den Medium gefahren. Aber wir haben zu wenig Traktion, deshalb brauchen wir den Soft-Compound. Es ist klar, dass bei der weichen Mischung am Ende des Rennens irgendwann die Haftung nachlässt.»
«Außerdem hat sich das Motorrad heute komplett anders verhalten als beim Test über eineinhalb Tage in Motegi und hier am Freitag und Samstag. Und wenn du dazu noch im Pulk mit anderen Piloten fährst, wirkt sich der Effekt der Aerodynamik wieder ganz anders aus. Darum sage ich ja: Die Formel 1 auf zwei Rädern. Und wir haben für das neue Motorrad noch viel zu wenig Verständnis, wir können weder attackieren noch agieren.
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