Kimi Räikkönen, vor wenigen Tagen in Austin (Texas) noch strahlender Sieger des USA-GP, ist in Mexiko nur unter Fernerliefen zu finden – der Finne bleibt den ganzen Trainingsfreitag über diskreter Achter.
Kommt uns das nicht ein wenig bekannt vor? Die Formel-1-Fahrer gehen am Freitag auf die Traditionsrennstrecke Autódromo Hermanos Rodríguez, und irgendwie fühlt sich die Piste gar nicht nach Asphalt an, eher nach Schmierseife oder Eis. Typisch Kimi Räikkönen, wenn er die üblich tückischen Pistenverhältnisse hier gleich mal ins richtige Licht rückt: «Bah, das war doch in den letzten Jahren genau so.
Dann ist es auch in Mittelamerika wieder Zeit für ein wenig Kimi-Bingo, wenn der 21fache GP-Sieger jeweils Stehsätze feilbietet wie: «Wir haben Arbeit.» Oder: «Mal sehen, wie es morgen läuft.» Oder: «Wir geben immer unser Bestes.» Der letzte Satz auf die Frage eines Kollegen, ob Ferrari am Sonntag wie in Texas gewinnen könne. Kimi fügt erleuchtend hinzu: «Mal sehen, was auf uns zukommt.
Es fällt auf, wie sich alle Fahrer ausser das Red Bull Racing-Duo besonders mit den hyperweichen Reifen schwergetan haben. Kimi meint: «Es sind nicht die Reifen, es ist die Rennstrecke. Wegen der Meereshöhe ist die Haftung begrenzt, die Autos rutschen mehr, wir sehen viel mehr Fahrfehler als sonst, und wenn du einmal zu rutschen beginnst, dann werden die Reifen noch schlimmer. Ich liess einmal die Räder stehen und handelte mir eine Bremsplatte ein.
Dann wieder eine Reihe weiterer Konservensätze: «Das ist nur Freitag.» – «Es war schwierig.» – «Es ist nicht ideal.» Manchmal denke ich, Kimi zieht uns alle durch den Kakao und macht sich eine diebische Freude zu sehen, wie viele solcher Sätze er in einem Interview unterbringt. Rang 8 drängt eine logische Folgerung des Weltmeisters von 2007 auf: «Wir werden am Samstag mehr aus dem Wagen herausholen. Wo uns das hinbringt, wird sich zeigen.»
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