Welche Firmen mit Russland im Geschäft bleiben wollen Ukraine Russland Sanktionen
Es geht um viel Geld
Die Unternehmen argumentieren nicht nur mit der Lebensmittel- und Medikamentenversorgung in Russland, sondern auch mit ihren Mitarbeitern im Land. Aber es geht auch um eine Menge Geld. Knapp zehn Prozent seines weltweiten Umsatzes erwirtschafte etwa der Handelskonzern Metro in Russland, sagt der Unternehmenskenner Volker Bosse von der Baader-Bank:"Das ist schon verhältnismäßig viel. Hugo Boss macht zum Beispiel drei Prozent in Russland.
Dabei ist der Konzern auch in der Ukraine aktiv. Und das macht die Lage delikat, denn inzwischen haben sich ukrainische Mitarbeiter in einem Offenen Brief an die Metro-Führung in Deutschland gewandt. Dort heißt es: Jeder Tag, den Metro in Russland aktiv ist, jeder Rubel, der als Steuer in den Staatshaushalt wandert, hilft dem Aggressor. Seine Armee mit neuen Waffen auszustatten und immer mehr Ukrainer zu töten. Wir fordern Sie noch einmal auf: Schließen Sie das Russlandgeschäft der Metro!
Einen Krieg in der Ukraine und Menschenleben dort aufwiegen gegen Mitarbeiter in Russland und die Lebensmittelversorgung von Hotels, Bars und Tante-Emma-Läden im Riesenreich - das ist eine schwierige Frage, eine ethische Frage. Der Wirtschaftsethiker Thomas Beschorner von der Universität St. Gallen hat eine eindeutige Position."Aus meiner Sicht haben wir es mit besseren Ausreden der Unternehmen zu tun", sagt er.
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