Brad Binder konnte dem in der Kurve 2 gestürzten Pecco Bagnaia nicht ausweichen. Aber der KTM-Star sprach mit dem Weltmeister und lieferte beruhigende Nachrichten.
Nach dem vierten Platz im Sprint wollte Brad Binder am Sonntag beim Gran Premi de Catalunya auf dem 4,657 km langen Circuit Barcelona-Catalunya unbedingt einen Podestplatz heimbringen. Der Südafrikaner nahm mit der Red Bull-KTM auf dem neunten Startplatz Aufstellung, kam dann im Getümmel der ersten Kurve gut durch, doch dann konnte er in der Schikane dem gestürzten Weltmeister Pecco Bagnaia nicht ausweichen.
«Wuff, das waren verrückte letzte zwei Stunden», seufzte der Moto3-Weltmeister von 2016. «Ich bin mit viel Schwung ins Rennen gestartet, ich bin dann zwischen Maverick und Miguel durch die Kurven 1 und 2 gefahren. Beim Rausfahren aus der Kurve 2 habe ich gar nichts gesehen, bevor ich Pecco und sein Motorrad mitten auf der Strecke liegen sah. Ich habe dann sein Motorrad berührt und habe versucht, blitzartig zu reagieren, um Pecco nicht zu berühren.
«Ich bin dann zur Box zurückgekehrt, aber ich hatte keinen frischen harten Vorderreifen mehr, da wir nicht mit einem Abbruch gerechnet haben. Ich musste also den Q-Vorderreifen nehmen. Mein Start war okay, ich musste mich dann bemühen, Temperatur in die Reifen zu bringen. Das habe ich getan, aber dann habe ich ein technisches Problem gehabt und musste aufgeben.»Inzwischen steht fest; Bagnaia hat ein starkes Polytrauma erlitten.
Und da Binders Motorrad Bagnais rechtes Schien- und Wadenbein überfuhr, wurde beim Röntgen an der Strecke ein kleiner Bruch festgestellt. Die Ärzte waren aber nicht sicher, ob es sich um eine alte oder eine frische Fraktur handelt. Deshalb wurde der Lenovo-Ducati-Star ins General Hospital gebracht, wo jetzt CAT-Scans durchgeführt werden. «Pecco hat keine inneren Verletzungen erlitten, er war immer ansprechbar, gut orientiert und bei Bewusstsein», stellten die Ärzte im Medical Centre an der Strecke fest.2. Viñales, Aprilia, + 0,377 sec
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